Für Arztpraxen, Kanzleien und Steuerbüros

Post unter Schweigepflicht.

Anfragen und Dokumente Ihrer Patienten und Mandanten werden schon in deren Browser verschlüsselt. Lesbar sind sie erst in Ihrem Postfach.

Die Animation zeigt Textzeilen, die von links nach rechts laufen. Links sind sie lesbar, in der Mitte nur noch Chiffretext, rechts im Postfach wieder lesbar.

Datenschutzrisiko E-Mail

Befunde und Mandantenunterlagen per E-Mail? Das kann teuer werden.

Gesundheitsdaten und alles, was unter ein Berufsgeheimnis fällt, schützt die DSGVO besonders streng. Verantwortlich dafür ist die Praxis oder Kanzlei, nicht der E-Mail-Anbieter.

Ende-zu-Endeverlangt die Aufsicht bei sensiblen Daten

Für Gesundheitsdaten und Berufsgeheimnisse sehen die Datenschutzbehörden ein hohes Risiko. Beim Versand per E-Mail ist dann in der Regel Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gefordert. Eine normale E-Mail erfüllt das nicht.

Datenschutzkonferenz, Orientierungshilfe E-Mail

bis 20 Mio. €Bußgeldrahmen der DSGVO

Fehlen geeignete Schutzmaßnahmen, sind Bußgelder bis 10 Millionen Euro oder 2 % des Jahresumsatzes möglich. Bei Verstößen gegen die Grundsätze der Verarbeitung bis 20 Millionen Euro oder 4 %.

Art. 32 und 83 DSGVO

1 Beschwerdereicht, damit die Aufsicht prüft

Jeder Patient und jeder Mandant kann sich bei der Datenschutzaufsicht beschweren, und die Behörde muss der Beschwerde nachgehen. Dazu kommt ein Anspruch auf Schadensersatz, auch für immateriellen Schaden.

Art. 77 und 82 DSGVO

Sicherheit kann so günstig sein: rund 1 Euro netto am Tag.

Mit Schweigepost senden und empfangen Sie Ende-zu-Ende-verschlüsselt, direkt im Browser. Ihre Patienten und Mandanten installieren nichts. Ab 29,99 € im Monat zzgl. MwSt.

Ein Briefumschlag, mit einem dunkelgrünen Siegel verschlossen.

Vertraulich wie ein versiegelter Brief.

Und unterwegs geschützt wie in einem Tresor.

Befunde, Steuerbelege, Ausweiskopien, Vollmachten: Vieles davon erreicht Praxen und Kanzleien heute per E-Mail. Unterwegs ist die Nachricht meist verschlüsselt, beim Anbieter liegt sie aber lesbar im Postfach. Dort bleibt sie oft jahrelang.

Schweigepost verschließt jede Nachricht schon im Browser des Absenders. Öffnen kann sie nur Ihr Team, und Patienten oder Mandanten müssen dafür nichts installieren.

Merkmal Per E-Mail Mit Schweigepost
Verschlüsselt auf dem Transportweg, wenn beide Server es können von Browser zu Browser, schon vor dem Absenden
Lesbar beim Anbieter ja, bei jedem beteiligten Postfach nein, gespeichert wird nur Chiffretext
Dateinamen sichtbar ja, oft schon in der Betreffzeile nein, sie sind Teil der verschlüsselten Daten
Aufbewahrung unbegrenzt, auf beiden Seiten höchstens 30 Tage, dann gelöscht

Verschlüsselt, bevor etwas den Browser verlässt.

Probieren Sie es aus. Was Sie links eingeben, wird in diesem Moment in Ihrem Browser verschlüsselt. Diese Seite sendet dabei nichts.

Verschlüsseln im Browser des Absenders

AES-256-GCM mit einem neuen Zufallsschlüssel für jede Einsendung

Speichern auf dem Server
Schlüssel werden erzeugt …

Lesbar für den Server: Organisation, Anliegen, Zeitpunkt und Größenstufe. Alles andere ist Chiffretext.

Entschlüsseln im Postfach

Neue Einsendung
Rezept, gerade eben

Den privaten Schlüssel hat nur Ihr Team. Er ist mit dem Passwort jedes Mitarbeiters geschützt.

Zwei Eingänge, eine Plattform.

Patienten sehen den Praxiseingang, Mandanten den Kanzleieingang. Beide laufen auf derselben Technik und unter Ihrem Namen und Logo.

Anmeldung einer Hausarztpraxis, eine Medizinische Fachangestellte sieht Unterlagen durch.

Praxiseingang

für Arztpraxen, Zahnärzte und Therapeuten

Der digitale Eingang Ihrer Praxis.

  • Folgerezepte und Überweisungen anfragen
  • Befunde, Arztbriefe und Unterlagen hochladen
  • Bescheinigungen und Atteste anfordern
  • Statusmeldungen wie „Ihr E-Rezept ist abrufbar“

Das Formular weist auf 112 und den Bereitschaftsdienst 116 117 hin. Eine ärztliche Beratung findet über das System nicht statt.

Schreibtisch in einer Kanzlei mit Aktenordnern, Belegen, Füller und einem Briefumschlag.

Kanzleieingang

für Rechtsanwälte, Notare und Steuerberater

Der digitale Eingang Ihrer Kanzlei.

  • Unterlagen, Verträge und Vollmachten übermitteln
  • Belege und Bescheide für die Steuererklärung hochladen
  • Entwürfe und Bescheide verschlüsselt an Mandanten bereitstellen
  • Abruf nur mit Link und zusätzlichem Code per SMS

Schon dass jemand Ihr Mandant ist, bleibt vertraulich: Auch das Adressbuch ist Ende zu Ende verschlüsselt.

Auch der Rückweg bleibt vertraulich.

Statusmeldungen statt Rückrufe

„Ist mein Rezept schon fertig?“ Ein Klick genügt, und der Patient sieht den Stand auf seiner persönlichen Statusseite. Die Benachrichtigung selbst enthält keinen Inhalt.

Im Paket Premium

Nur Vorlagen, keine Freitexte

Statusmeldungen stammen aus Textbausteinen, die Sie einmal festlegen. So liegen keine individuellen Inhalte lesbar auf dem Server.

  • Rezept liegt bereit
  • Versichertenkarte fehlt
  • Unterlagen unvollständig
  • Bitte rufen Sie uns an

Dokumente sicher bereitstellen

Abrufen kann nur, wer den Link aus der E-Mail und den Code per SMS hat. Wir haben keins von beiden.

Ihr Abrufcode für Kanzlei Berger & Partner: 482 913

Was wir sehen können und was nicht.

Ein ehrlicher Überblick für Ihre Datenschutzdokumentation. Alle Einzelheiten zu Verschlüsselung, Schlüsseln, Löschung und Betrieb stehen auf der Seite Sicherheit und Datenschutz.

Für uns nicht lesbar

  • Inhalte von Formularen und Anfragen
  • Name und Geburtsdatum des Absenders
  • Dokumente samt Dateiname und Dateityp
  • Das Adressbuch Ihrer Kanzlei

Für den Server lesbar, weil er sonst nicht arbeiten kann

  • Kontaktadresse des Absenders für Bestätigung und Benachrichtigung. Zusätzlich verschlüsselt gespeichert und früh gelöscht.
  • Zeitpunkt, Organisation, Anliegen und Größenstufe einer Einsendung
  • Statusmeldungen, denn sie stammen nur aus Ihren Vorlagen

AES-256-GCM

Jede Einsendung erhält einen eigenen Zufallsschlüssel. Verschlüsselt wird mit der WebCrypto-Schnittstelle, die jeder aktuelle Browser mitbringt.

RSA-OAEP 3072

Der Zufallsschlüssel wird mit dem öffentlichen Schlüssel Ihrer Organisation verpackt. Öffnen kann ihn nur Ihr Team.

Argon2id

Schützt den Schlüssel jedes Mitarbeiters mit dessen Passwort, auch gegen Angriffe auf gestohlene Daten.

Notfallschlüssel

Zum Ausdrucken und sicheren Aufbewahren. Wir behalten keine Kopie.

7, 14 oder 30 Tage

Danach wird automatisch gelöscht, mit Eintrag im Löschprotokoll.

Server in der EU

Keine Tracker, keine Analysedienste, keine externen Dienste.

Passt in Ihre bestehende Website.

Ein Link oder Button genügt. Wer möchte, bettet das Formular direkt ein, auch per WordPress-Plugin. Logo und Farben Ihrer Praxis oder Kanzlei richten wir bei der Einrichtung ein.

Patienten und Mandanten brauchen kein Konto. Sie bestätigen ihre E-Mail-Adresse mit einem Code und senden ab.

Die Adresse Ihres Formulars erhalten Sie mit der Dokumentation zur Einrichtung.

Als Link

<a href="IHR-FORMULAR-LINK">
  Rezept anfragen
</a>

Eingebettet

<iframe src="IHR-FORMULAR-LINK"
  title="Anfrage an Ihre Praxis"></iframe>

Ein Preis pro Praxis oder Kanzlei.

Gleiches Preismodell für beide Eingänge. Die Einrichtung mit Ihrem Logo und Ihren Farben berechnen wir einmalig.

Pro

29,99 € im Monat zzgl. MwSt.

  • Formulare und Dokumenten-Eingang
  • Dokumente an Patienten und Mandanten bereitstellen
  • 50 SMS für Abrufcodes im Monat
  • Löschfrist 7, 14 oder 30 Tage

Vorläufige Preise. Alle Preise sind Nettopreise zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Zusätzliche SMS werden nach Verbrauch abgerechnet, eine Obergrenze legen Sie selbst fest.

Häufige Fragen

Kann GENLOC die Einsendungen lesen?

Nein. Inhalte und Dokumente werden im Browser des Absenders verschlüsselt, den passenden Schlüssel hat nur Ihr Team. Welche Angaben der Server für seine Arbeit kennt, steht auf der Seite Sicherheit und Datenschutz.

Ist das eine Online-Sprechstunde?

Nein. Schweigepost ist ein Werkzeug für die Organisation. Die Praxis antwortet nur mit festgelegten Statusmeldungen wie „Ihr Attest liegt zur Abholung bereit“. Medizinische Fragen klären Sie weiter am Telefon oder im Termin.

Was passiert, wenn ein Passwort verloren geht?

Der Inhaber stellt den Zugang mit dem Notfallschlüssel wieder her und schaltet den Mitarbeiter neu frei. Ohne Passwort und ohne Notfallschlüssel sind die Daten verloren. Das ist die Kehrseite davon, dass wir sie nicht lesen können.

Wie lange bleiben Daten gespeichert?

Sie wählen 7, 14 oder 30 Tage ab Eingang, länger geht es nicht. Wenige Tage vor Ablauf erinnern wir an Dokumente, die noch niemand heruntergeladen hat.

Ersetzt Schweigepost das beA oder DATEV?

Nein. Das beA ist für Gerichte und Behörden gedacht, DATEV-Lösungen für Mandanten im DATEV-Umfeld. Schweigepost ergänzt beides für alle, die ohne Software und ohne Konto Unterlagen schicken oder abholen wollen.

Wo stehen die Server?

Auf eigenen, gehärteten Servern innerhalb der EU. Betreiber ist GENLOC.NETWORK in Düsseldorf. Den Vertrag zur Auftragsverarbeitung schließen Sie elektronisch ab, dort sind auch alle Unterauftragsverarbeiter genannt.